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Bündnis für Demokratie und Toleranz

Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick

Keine Diffamierung des Zentrums für Demokratie!

Notwendige Anmerkungen  zum Bezirkswahlprogramm der AfD

Die AfD Treptow-Köpenick fordert in ihrem Bezirkswahlprogramm einen „Neustart“ für das Zentrum für Demokratie. Dem Zentrum werden „zweifelhaftes Demokratieverständnis“, „einseitige Fixierung auf linke Projekte“ und Ausgrenzung „bürgerlicher Kräfte“ unterstellt. Das Fest für Demokratie habe sich zu einem „Tummelplatz für linksradikale und zum Teil verfassungsfeindliche Propaganda“ entwickelt. Die AfD fordert, dass der „bisherige inhaltliche und personelle Ansatz“ des Zentrums auf den Prüfstand müsse. Dagegen sprechen wir uns entschieden aus.

Das Zentrum für Demokratie ist keineswegs ein Ärgernis für unseren Bezirk, sondern hat im Gegenteil eine 13-jährige Erfolgsgeschichte und leistet wertvolle und vielseitige Bildungsarbeit. Das Zentrum fördert in verdienstvoller Weise demokratische Kultur in unserem Bezirk und darüber hinaus und bietet Beratung sowie Unterstützung in der Auseinandersetzung mit Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Unzählige Schulprojekttage, Ausstellungen, Netzwerkrunden, Diskussionsveranstaltungen und Fachtage sprechen für sich.  Die Förderung von demokratischen Werten ist heute noch genauso aktuell und wichtig wie zur Gründung des Zentrums im Jahr 2003. Egal, von wem es auch angegriffen wird, das Zentrum ist und bleibt ein guter Ort der Demokratieförderung und hat  einen festen Platz in unserem Bezirk. Wir solidarisieren uns mit dieser Arbeit und diesem Projekt.

(Das Zentrum für Demokratie ist ein Projekt des Vereins offensiv 91 e.V. und wird durch das Bezirksamt, das Land Berlin und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zu ihm gehören InteraXion, eine Anlaufstelle für Migrant_innen, die Integrationslotsen für Treptow-Köpenick, das Register zur Erfassung rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Vorfälle, der Berliner Beirat für Schöneweide sowie die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaften für Demokratie in Schöneweide und Treptow-Köpenick)

Berlin, im Juli 2016

 

Personen:

Matthias Schmidt, MdB SPD

Gregor Gysi, MdB Die Linke

Tom Schreiber, MdA SPD

Carsten Schatz, MdA Die Linke

Uwe Döring, MdA Die Linke

Ellen Haußdörfer, MdA SPD

Gabriele Schmitz, Fraktionsvorsitzende SPD in der BVV Treptow-Köpenick

Philipp Wohlfeil, Fraktionsvorsitzender Die Linke in der BVV Treptow-Köpenick

Andre Schubert, BzV Die Linke

Jacob Zellmer, BzV Die Grünen

Alexander Freier, BzV SPD

Dr. Ursula Walker, BzV SPD

Monika Belz, BzV Piraten

Sabine Bock, BzV SPD

Karin Geißler, BzV SPD

Edwin Hoffmann, Leitender Magistratsdirektor a.D.

Grit Rohde, BzV SPD

Manuel Tyx, Vorsitzender AfA Treptow-Köpenick

Gabi Bofinger, Vorstand offensiv 91 e.V.

Birgit Hannemann, Geschäftsführung offensiv 91 e.V.

Sven Schmohl

Stefan Grümbel, AG Eine Welt

Lars Düsterhöft, BzV SPD

Karin Zehrer, BzV SPD

Britta Niehaus, Leiterin Cabuwazi Treptow

Minka Dott, MdA a.D.

Biplab Basu, ReachOut

Peter Schrott, verdi Berlin

Thomas Fritsche, Bezirksvorsitzender Volkssolidarität

Alexandra Borchardt

Wolfgang Borchardt

Dietmar Grosse, Vorstand WBG Amtsfeld

Michael Kunsmann, FEZ

Andrea Lange, Schulsozialarbeiterin Grünau

Dennis Lumme, Ökumenisches Büro Treptow-Köpenick

Martin Weyland, Projekt Begegnung

Elizabeth Crossley

Klaus Wazlawik, Ökumenisches Büro Treptow-Köpenick

Andre Schaal, Onlinesozialmarkt e.V.

Rebecca Sommer, AG Flucht und Menschenrechte

Volker Schröder, BzV

Karl Köckenberger, GF Grenzkultur gGmbH

Rolf Schiek, BdA Treptow e.V.

Gion Voges, Vorsitzender Bürger für Rahnsdorf  e.V.

Thomas Liljeberg-Markuse, Geschäftsführung FEZ Berlin

Joachim Litty, Geschäftsführung Landesmusikakademie Berlin

Robert Willemelis, Vorsitzender SPD Adlershof

Cora Guddat , Rabenkind, Schulprojekt

Anka Hellauer, Rabenkind, Schulprojekt

Doris Wirth

Christine Schulze, Flüchtlingsbetreuerin

Lutz Czieselsky, BI Mittelheide-Märchenviertel

Ana-Maria Trasnea, Stellv. Vorsitzende Jusos Treptow-Köpenick

Aribert Schilling

Angelika Petruschat

Carola Scheibe-Köster, Bündnis90/Die Grünen

Kristina Nauditt, Argo-Team

Helmut Kluge

Friedrich Burschel, Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Dr. Monika Melchert, Anna-Seghers-Gedenkstätte Adlershof

Jan Bloch, HdJK Köpenick

Christian Falkenberg

Irmela Mensah-Schramm, Projekt “Hass vernichtet”

Frauke Büttner

Hjördis Hornung, Kids Courage, Die Falken Berlin

Elke Schwenteck

Katalin Gennburg, Stadthistorikerin & Kandidatin für Die LINKE

Annika Eckel, Dipl. Sozialwissenschaftlerin

Birgit S. Bauer, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Peter Hermanns, Internationaler Bund

Andreas Ziehl - [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt

 

Monika Schaal - Abteilungsleitung Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

 

Dr. Berit Schröder - [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt

Cornelius Engelmann-Strauß

Anita Engelmann, Sonnenhaus e.V.

Georg Krause, Integrationsprojekt „Ich bin ein Berliner 190“

Hans-Georg Werner, Vorstandsvorsitzender TJP e.V.

 

Karoline Kromm, Vorstand, TJP e.V.

Dr. Cornelia Laudamus, Schule und Soziales 1.FC Union Berlin

Tanja Brodtmann, Vorsitzende "Freiheit für die Westsahara e.V."

Sonja Eichmann, AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick - Cajamarca

Monika Meng, AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick - Cajamarca

Michael Schrick, AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca

Randolf Brückner

Ralf-Uwe Leißing

 

Henriette Haase

 

Daniela Lange

 

 

Organisationen:

Jugendjury Schöneweide

Werkstatt für Bildung und Begegnung

Vorstand alleins e.V.

Kreisjugendring Köpenick e.V.

NUK Groß-Berliner Damm

Kinder- und Jugendtreff Fairness

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA e.V.)

Runder Tisch Johannisthal

Johannisthal hilft

Kreisvorstand der SPD Treptow-Köpenick

DGB Kreisverband Treptow-Köpenick

DKP-Gruppe Treptow-Köpenick

Antirassistische Registerstelle der Alice Salomon Hochschule Berlin



AK Rechte Gewalt an der Alice Salomon Hochschule Berlin

KungerKiezInitiative e.V.

Welt-Berliner-Flüchtlingschor

Kunger.Kiez.Theater

Hans Erxleben, Sprecher des Bündnisses

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Aufruf des Bündnis für Demokratie und Toleranz: 1. Mai Nazifrei – Keine Toleranz mit NPD-Kundgebung in Berlin-Schöneweide

Zivilgesellschaftliche Gegenkundgebung: Sonntag, 1. Mai 2016, 13:30 Uhr, S-Bahnhof Berlin-Schöneweide

Für den 1. Mai 2016 mobilisiert die NPD zu einer Kundgebung um 14 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide, um Hass gegen Geflüchtete zu verbreiten. Zuvor will sie am Antonplatz in Weißensee und am Prerower Platz in Hohenschönhausen erscheinen.

Wir wollen diese rassistische Hetze nicht unwidersprochen hinnehmen. Deshalb rufen wir für den 1. Mai zu einem breiten Gegenprotest in Treptow-Köpenick auf. Dafür sind mehrere Kundgebungen rund um den S-Bahnhof Schöneweide angemeldet, die um 13:30 Uhr beginnen.

Solidarität mit Geflüchteten!
Gemeinsam gegen die NPD-Aktionen am 1. Mai!
 
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister, Schirmherr des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick
Hans Erxleben, Vorsitzender des Integrationsausschusses der BVV, Sprecher des Bündnisses

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"Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!" Aufruf am 17. März 2016

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt ein zu einer  antirassistischen Mahnwache am Donnerstag , den 17. März 18 Uhr in die Köpenicker Glienicker Straße.
Es geht darum, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Solidarität mit Geflüchteten zu zeigen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich rund um den von der UN-Generalversammlung einberufenen „Internationalen Tag gegen Rassismus“ am 21.März zum Gedenken an die Ermordung von 69 Demonstrant_innen, die 1960 in Sharpeville, Südafrika, gegen das Apartheitsregime demonstrieren.
 
Rassismus ist kein Problem des „rechten Rands“, sondern entstammt der Mitte der Gesellschaft. Seit der Eröffnung der Notunterkunft in der Glienicker Straße finden dort wöchentlich donnerstags rassistische Mahnwachen statt, die sich gegen Geflüchtete und Asylsuchende richten und so Angst bei den Bewohner_innen der Notunterkunft schüren. Aus diesem Grund möchte das Bündnis für Demokratie und Toleranz sich an diesem Ort gegen rassistische Stimmungsmache wenden. Treptow-Köpenick ist ein inklusiver und weltoffener Bezirk, der sich für die Belange all seiner Bewohner_innen einsetzt. Dies schließt auch ein, frei von Diskriminierung leben zu können. Wir wollen mit der Kundgebung zeigen, dass asylsuchende und geflüchtete Menschen hier willkommen sind und wir alle unseren Anteil daran haben, dass die neuen Bewohner_innen des Bezirks von bestehenden Strukturen mit offenen Armen empfangen werden.
 
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister und Schirmherr des Bündnisses
Die Sprecher des Bündnisses

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Aufruf zum "Fest für Demokratie und Toleranz" 2016

Auch in diesem Jahr soll unser „Fest für Demokratie und Toleranz“ am Michael-Brückner-Platz und in der Schnellerstraße stattfinden. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz und der Bürgermeister Herr Oliver Igel als Schirmherr rufen alle engagierten Demokratinnen und Demokraten auf, Ideen zu entwickeln und zu realisieren, die zeigen sollen, dass Treptow-Köpenick ein bunter, toleranter und attraktiver Bezirk ist.
 
Auf zwei Bühnen werden Bands, Musikerinnen und Musiker, Tanzgruppen und Vereine für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Eine Hüpfburg, mehrere Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie ein Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt sollen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie machen.
 
In diesem Jahr ist es besonders wichtig zu zeigen, dass Schöneweide noch immer ein Aktions- und Rückzugsraum für Neonazis und Rechtspopulisten aus ganz Berlin ist. Auch rechtspopulistische Parteien machen hier immer mehr Boden gut und gewinnt immer mehr Sympathisanten. Darum ist es besonders wichtig zu zeigen, dass die Menschen, die vor Not, Vertreibung, Krieg und Diskriminierung fliehen mussten und in unserem Bezirk Unterkunft finden, von der Mehrheit der Treptower und Köpenicker Bürgerinnen und Bürger offen, vorurteilsfrei und freundlich aufgenommen werden.
 
So soll das „Fest für Demokratie und Toleranz“ Ausdruck eines selbstbewussten Engagements der zivilgesellschaftlichen Kräfte in unserem Bezirk werden. Hiermit bitten wir Projektträger, Vereine, Initiativen, Interessengruppen, Gewerbetreibende, Vertreter und Vertreterinnen der demokratischen Parteien, Kirchen, Schulen, Künstler/innen, Sportler/innen und Einzelpersonen, das „Fest für Demokratie und Toleranz“ am 21. Mai 2016 von 13 bis 19 Uhr mitzugestalten und sich daran zu beteiligen.
 
In Vorbereitung des Festes fragen wir hiermit an:

Haben Sie Vorschläge und Ideen zur Gestaltung des Festes?
Mit welchem Angebot möchten Sie sich beteiligen?
Was benötigen Sie dafür (Bühne, Stände etc.)?
Gibt es Flüchtlingseinrichtungen die sich mit Ihren Einwohner*innen mit Einbringen möchten?
In Vorbereitung des Festes fragen wir hiermit an: Haben Sie Vorschläge und Ideen zur Gestaltung des Festes?
Mit welchem Angebot möchten Sie sich beteiligen? Was benötigen Sie dafür (Bühne, Stände etc.)?
Gibt es Flüchtlingseinrichtungen, die sich mit Ihren Einwohner_innen mit Einbringen möchten?
 
Sie können sich hier bis zum 6. Mai 2016 für das Fest online anmelden.
Änderungen sind bis dahin jederzeit möglich. Falls Ihnen eine Online Anmeldung nicht möglich ist, bitte wir Sie um Rücksendung des Anmeldeformulars [PDF, 125 KB] bis zum 6. Mai 2016 an AG Fest, c/o offensiv`91 e.V., Hasselwerderstr. 38-40 12439 Berlin oder per Mail an zentrum(at)offensiv91(dot)de.
 
                                                                                                                                                                                                                                            
 
 
 
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Kundgebung "Solidarität mit Geflüchteten, Treptow-Köpenick sagt Willkommen!" startet um 18 Uhr am 29. Januar vor dem Rathaus Köpenick

Pressemitteilung vom 20.01.2016
 
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick lädt für Freitag, den 29.Januar 18.30 Uhr zu einer Mahnwache ein unter dem Motto „Solidarität mit Flüchtlingen statt Ausgrenzung!“
Die Mahnwache wird sich direkt vor dem Rathaus Köpenick, gegenüber vom Luisenhain, Höhe Eingang Ratskeller befinden.
Für den gleichen Abend wird auf den Facebook-Seiten „Nein zum Heim in Köpenick“ und „CP- Cöpenicker Protest“ mobilisiert zu einer Kundgebung „Refugees not welcome – den Protest vor das Rathaus tragen“ gegenüber vom Rathaus, wo sich die Gegner der Flüchtlingsunterkünfte  versammeln wollen, wie sie das bereits am gleichen Ort am 8.1., 15.1. und 22.1. taten.
So sehr wir die Besorgnisse von Bürgerinnen und Bürgern aus unserem Bezirk und ihre Kritik an  Entscheidungen von Senat und Landesamt für Gesundheit und Soziales zur Beschlagnahme von Turnhallen für Flüchtlingsunterkünfte und die oftmals mangelnde Einbeziehung der Bezirke und der Anwohnerinnen und Anwohner teilen, der Bezirk war bisher und wird weiter für eine Willkommenskultur eintreten und sich dafür engagieren, den Flüchtlingen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und sie nicht auszugrenzen. Wir lehnen jedwede Stimmungsmache gegen Geflüchtete ab.
Darum rufen wir auf, sich zahlreich an der Mahnwache für die Flüchtlinge zu beteiligen, denn Treptow-Köpenick ist ein weltoffener und toleranter Bezirk.
Oliver Igel, Bezirksbürgermeister und Schirmherr des Bündnisses
Die Sprecher des Bündnisses

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Kein Platz für rassistische Propaganda!

Pressemitteilung vom 14.01.2016

„Nein zum Heim in Köpenick“ ruft für den 15.Januar zu einer Kundgebung vor dem Rathaus Köpenick auf unter dem Motto „Den Protest vor das Rathaus tragen“. Gemeint ist Protest gegen Geflüchtete in unserem Bezirk – auf dem Mobilisierungsfoto steht zu lesen „Refugees not welcome“. Eine solche rassistische Hetz-Veranstaltung hat bereits am 8. Januar an gleicher Stelle stattgefunden, angeblich soll dies nun jeden Freitag passieren.

Auch am heutigen Donnerstag soll wieder eine rassistische „Mahnwache“ gegenüber der Notunterkunft in der Glienicker Straße durchgeführt werden. Nachweislich werden die Kundgebungen im Bezirk von bekannten NPD-Kadern maßgeblich mitorganisiert. Wer auf diese Kundgebungen geht, macht sich also mit Neonazis gemein. Wer mit Gleichgesinnten dieser Art ständig über Flüchtlinge herzieht, schottet sich selbst ab und will immer nur alles bekämpfen, was nicht seiner eigenen Hasspredigten entspricht.

Wir verurteilen nachdrücklich solche Veranstaltungen vor Geflüchteten-Unterkünften und vor öffentlichen Gebäuden, die auf die dortigen Bewohner und Besucher bedrohlich und einschüchternd wirken. Rassistische Propaganda hat in unserem Bezirk an keiner Stelle etwas zu suchen. Wir erklären erneut unsere Solidarität mit den Geflüchteten und distanzieren uns von rassistischer Ausgrenzung. Flüchtlingsfeinde sind hier nicht willkommen. Integration kann nur miteinander und nicht gegeneinander funktionieren.

Die Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick

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Solidarität mit Geflüchteten, Treptow-Köpenick sagt Willkommen!

Pressemitteilung vom 26.10.2015

Die NPD hat für Montag, den 02. November 2015, einen Aufmarsch in Johannisthal angekündigt, der sich gegen Geflüchtete und die neue Erstaufnahmeunterkunft am Groß-Berliner Damm richtet. Sie mobilisiert dazu im großen Stil in ihren Berliner und Brandenburger Landesverbänden und mit Flyern in vielen Haushalten. Das wollen und können wir nicht kommentarlos hinnehmen.

Wir verurteilen die Stimmungsmache der rechtsextremen Hetzer auf das Schärfste. Wer mit den Ängsten der Menschen spielt und Vorurteile schürt, spielt mit dem Feuer und betreibt wissentlich Eskalation.

Wir rufen dazu auf, gemeinsam dem unerträglichen Rassismus entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für ein vielfältiges Miteinander im Bezirk und in der ganzen Stadt. Stellen wir uns schützend und solidarisch an die Seite der Geflüchteten

Treffpunkt aller Demokratinnen und Demokraten ist am 02. November 2015 um 18 Uhr die Kreuzung Groß-Berliner Damm/Sterndamm in Johannisthal.
Menschenverachtung, dumpfe rassistische Parolen und Fremdenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz. Treptow-Köpenick ist und bleibt ein Ort der Solidarität.

Achten Sie auf aktuelle Informationen, die Verhandlungen mit der Polizei sind noch nicht abgeschlossen.

Oliver Igel
Bezirksbürgermeister, Schirmherr des Bündnisses

Hans Erxleben und Nico Schmolke
Sprecher des Bündnisses

 

 

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30.5.2015: 11. Fest für Demokratie in Schöneweide

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick und der Bezirksbürgermeister Oliver Igel laden alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks herzlich zum „11. Fest für Demokratie und Toleranz, gegen Angsträume“ auf dem Michael-Brückner-Platz und in der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide ein. Am 30. Mai 2015 wird von 13 bis 20 Uhr mit einem bunten Fest gezeigt, dass der Bezirk vielfältig und lebendig ist. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Schirmherren Oliver Igel.

Über 40 Vereine, Initiativen, Parteien und Unternehmen, die sich für Demokratie und für geflüchtete Menschen im Bezirk einsetzen, werden sich und ihre Arbeit an Ständen präsentieren. Auf zwei Bühnen werden Bands und andere Acts für ein abwechslungsreiches Programm sorgen.

Es treten ca. 15 Bands auf, u.a. die Anarchistische Musikwirtschaft, Exotone, Zargenbruch, ACID DYE, The Peters, Enttropic Basement, Sommertag, lari und die Pausenmusik und The Blue Ones.

Neben der musikalischen Unterhaltung, gibt es eine Fülle von Angeboten für alle Altersgruppen. Eine Halfpipe des Mellowparks, eine Hüpfburg, Aktionen für Kinder und Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten aus anderen Teilen der Welt machen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie. Auf einem Fußballfeld, das durch die AOK gesponsert wird, stehen Spieler des FC-Union bereit für „Bolzen ohne Nazis“. Darüberhinaus werden das FEZ, das Spielehaus Friedrichshagen und die HTW verschiedene Parcours anbieten, in denen sich bewegt und nachgedacht wird.

In Schöneweide waren in den vergangenen Jahren Migrant_innen, Alternative, Homosexuelle oder Menschen mit Behinderungen immer wieder Pöbeleien und Angriffen ausgesetzt. Insbesondere der S-Bahnhof und seine Umgebung hatten sich zum Angstraum entwickelt, in den sich viele Menschen auch heute noch nur ungern wagen. Schöneweide hat sich verändert und ist heutzutage nicht mehr Schwerpunkt rechter Gewalt oder Aktionsraum für Neonazis. Es gibt momentan keine offenen Läden und Treffpunkte der rechten Szene, aber es wohnen noch viele Aktivist_innen in Schöneweide. Gegen rechte Organisierungen sind zivilgesellschaftliche Initiativen aktiv. Gemeinsam im Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick veranstalten sie das Fest für Demokratie, um dem „Angstraum“ Schöneweide eine bunte, solidarische und demokratische Gesellschaft gegenüberzustellen, die es nicht duldet, dass Schöneweide durch Neonazis und Rassismus geprägt wird.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure des Bezirks Treptow-Köpenick. Mehr Informationen über das Bündnis finden Sie unter www.demokratie-tk.de.

Weitere Informationen: Bündnis für Demokratie und Toleranz, E-Mail: zentrum(at)offensiv91(dot)de, Tel.: 030 – 65 48 72 93


6.2.2015 Solidarität statt Hassparolen – für mehr Toleranz mit Flüchtlingen!

Kundgebung 18:30 Müggelschlößchenweg/ Salvador-Allende-Straße

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick unterstützt am kommenden Freitag die Kundgebung der Jugendinitiative Uffmucken im Allende2-Gebiet.
Für diesen Freitag mobilisieren die NPD und Gegner_innen der Flüchtlingsunterkunft im Allendeviertel erneut zu einer Demonstration. Wir wollen und werden nicht zulassen, dass sie eine Plattform für rassistische Einstellungen erhalten, Sorgen, Vorbehalte und Ängste von Anwohnerinnen und Anwohnern schüren und für ihre Zwecke nutzen.
Die neue Wohncontainer-Unterkunft darf nicht weiter für Hetze gegen Flüchtlinge instrumentalisiert, das Asylrecht nicht in Frage gestellt werden. Flüchtlinge sind uns nicht gleichgültig, sondern willkommen. Lassen Sie uns daher gemeinsam ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander und gegen fremdenfeindliche Ressentiments. Es geht um Solidarität und gelebte Willkommenskultur statt Ausgrenzung.
Wir rufen dazu auf, sich an der Kundgebung 18:30 Uhr Müggelschlösschenweg/Salvador-Allende-Straße zu beteiligen.

Die Sprecher des Bündnisses


SPENDENAUFRUF


Solidarität mit den Opfern von Nazigewalt!

Innerhalb weniger Tage verübten Neonazis im Südosten Berlins drei Brandanschläge auf Autos von Menschen, die nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passen.

Am 6. Januar traf es unseren Freund, Mitstreiter und Bündnis-Sprecher Hans Erxleben für sein Engagement für Flüchtlinge und gegen Rassismus, sein Auto wurde nach dem rechten Anschlag komplett zerstört. Er wird schon seit Jahren massiv von Neonazis bedroht und es war nicht der erste gegen ihn gerichtete Anschlag. Und er ist auch nicht der Einzige, der von Neonazi-Bedrohungen und –gewalt betroffen ist.

Für die Opfer dieser Attacken ist es oft nicht nur psychisch nicht leicht, so etwas zu verarbeiten und ständig daran denken zu müssen, dass das nicht die letzten Angriffe gewesen sein könnten. Für die Opfer entstehen bei solchen Anschlägen auch massive finanzielle Schäden, die nicht von Versicherungen übernommen werden und wir alle wissen, wie viel ein Auto kostet.

Getroffen haben die Neonazis einige wenige, aber gemeint waren wir alle.



Deswegen rufen wir Sie dazu auf, für die Betroffenen der letzten Anschläge zu spenden!


SPENDENKONTO
Kontoinhaberin: Opferperspektive e.V.
Verwendungszweck: „Solidarität gegen Brandanschläge“




IBAN: DE34100205000003813100

[Bitte unbedingt den Verwendungszweck angeben!]


Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick | www.demokratie-tk.de


9.1.2015 Solidarität statt Gewalt – Flüchtlinge sind willkommen

Nach dem Brandanschlag auf das Auto des Bündnis-Sprechers Hans Erxleben bekräftigt das Bündnis für Demokratie und Toleranz unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel den Aufruf zur Kundgebung am Freitag. Erxleben engagiert sich seit vielen Jahren in Treptow-Köpenick gegen Rechtsextremismus. Zuletzt war er vor allem in Adlershof und im Allende-Viertel aktiv, um sich für eine Willkommenskultur für Geflüchtete einzusetzen. Es ist unschwer zu erkennen, dass der zweite Anschlag auf Erxleben innerhalb weniger Jahre ihn gerade jetzt in seinem Engagement einschüchtern soll. Gegner von Flüchtlingsunterkünften begeben sich damit in eine gefährliche Nähe zu Brandstiftern im wörtlichen Sinne.

Oliver Igel äußerte sich dementsprechend deutlich: „Ich verurteile den feigen Brandanschlag auf das Auto des Sprechers des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und Vorsitzenden des Integrationsausschusses in der BVV Herrn Hans Erxleben auf das Schärfste. Gewalt jeglicher Art darf kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.“ Auch die Landeschefs der SPD, Jan Stöß, und der LINKEN, Klaus Lederer, verurteilen den Anschlag und rufen zur Solidarität mit Hans Erxleben auf.

Umso wichtiger ist es nun, am Freitag lautstark gegen den erneuten Nein-zum-Heim-Aufmarsch im Allende-Viertel zu demonstrieren. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick ruft deswegen für Freitag, den 09. Januar 2015, 18:30 Uhr zu einer Solidaritätskundgebung für die Geflüchteten an der Ecke Salvador-Allende-Straße/ Müggelschlößchenweg auf.

Die Sprecher des Bündnisses

Auch die Jugendinitiative Uffmucken ruft zu Protesten auf. Siehe unter: http://uffmucken-schoeneweide.de/


19.12.2014 Solidarität statt Hassparolen – für mehr Toleranz mit Flüchtlingen!

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick unterstützt am kommenden Freitag sowohl die 4. Demonstration der Jugendinitiative Uffmucken wie auch das 3. Adventssingen im Allende2-Gebiet.
Wir wollen und werden nicht zulassen, dass Gegner der Flüchtlingsunterkünfte eine Plattform für rassistische Einstellungen erhalten, Sorgen, Vorbehalte und Ängste von Anwohnerinnen und Anwohnern schüren und für ihre Zwecke nutzen.
Die neue Wohncontainer-Unterkunft darf nicht weiter für Hetze gegen Flüchtlinge instrumentalisiert, das Asylrecht nicht in Frage gestellt werden. Flüchtlinge sind uns nicht gleichgültig, sondern willkommen. Lassen Sie uns daher gemeinsam ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander und gegen fremdenfeindliche Ressentiments. Es geht um Solidarität und gelebte Willkommenskultur statt Ausgrenzung.

Die Sprecher des Bündnisses

Treffpunkt für die Demonstration: 18 Uhr S-Bahnhof Köpenick
Treffpunkt zum Weihnachtssingen: 19 Uhr Buswendeschleife Müggelschlösschenweg


5.12.2014 Demonstration gegen den rassistischen Aufmarsch in Allende II 

Wann & Wo? 18:00 Uhr | S-Bahnhof Berlin-Köpenick/ Elcknerplatz

[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]

Die Jugendinitiative Uffmucken möchte an den Erfolg vom letzten Freitag anknüpfen, als der rassistische Aufmarsch verhindert werden konnte.

Weitere Informationen unter: http://uffmucken-schoeneweide.de/2014/12/04/5-12-rassistischen-aufmarsch-in-koepenick-verhindern-die-zweite/

 

5.12.2014 Adventssingen für ein friedliches Miteinander in Allende II

Wann & Wo? 19:00 Uhr | Müggelschlößchenweg/ in der Buswendeschleife

Teilnehmende sind gebeten, Lichter und Kerzen mitzubringen. Liedtexte zum Mitsingen gibt’s vor Ort.

Weitere Informationen unter: http://koepenickhilft.wordpress.com/ sowie https://www.facebook.com/koepenickhilft

 

6.12.2014 Solidaritätsflohmarkt zur praktischen Unterstützung von Flüchtlingen

Wann & Wo? 10:00 – 16:00 Uhr | Kirche St. Joseph Alt-Köpenick | Lindenstraße 43

Wer einen Flohmarktstand (15 Euro – 2 Meter) reservieren möchte, wendet sich bitte an: arbeitsgruppe_flucht+menschenrechte(at)lists(dot)riseup(dot)net

Der Erlös kommt den Flüchtlingen zugute, die ab Mitte Dezember in der neuen Unterkunft in Allende II leben.

Weitere Informationen unter: https://arbeitsgruppefluchtundmenschenrechte.wordpress.com/2014/11/14/flohmarkt-in-alt-kopenick-samstag-6-dezember-1000-1600-uhr-lindenstrase-43-solidaritat-mit-den-fluchtlingen-alfredt-randt-strasse/

 

6.12.2014 Interkulturelle Veranstaltung. Solidarität mit den Flüchtlingen in Allende II

Wann & Wo?14:00 – 16:00 Uhr | Kirche St. Joseph Alt-Köpenick | Lindenstraße 43

Traditionelle Musik und Tanzgruppen aus dem Balkan, Iran, Armenien, Türkei, Syrien, Palästina, von Kurden und Roma.

Weitere Informationen unter: https://arbeitsgruppefluchtundmenschenrechte.wordpress.com/2014/11/14/kosetnlose-kulturelle-veranstaltung-solidaritatskonzert-fur-die-fluchtling-allende-ii-6-dezember-2014-1400-1600-uhr/

 


Samstag 15.11. Mahnwache: “Solidarität mit Flüchtlingen statt Ausgrenzung!“ um 15.30 Uhr Allendeviertel

 

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt für Samstag 15.30 Uhr zu einer Mahnwache ein, die sich vor dem Standort der künftigen Flüchtlingsunterkunft in der Alfred-Randt-Straße 19 (im Allende-2-Gebiet) unter dem Motto “Solidarität mit Flüchtlingen statt Ausgrenzung!“ positioniert, um einer für 16 Uhr geplanten „Bürgerdemo“ von Heimgegnern zu zeigen, das sich auch viele Menschen für eine Willkommenskultur einsetzen, egal, wo sich Flüchtlingsheime befinden.

 

Pressemitteilung: Samstag 15.11.2014: Solidaritäts-Kundgebung für Flüchtlinge in Köpenick


Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick lädt für Samstag 15:30 Uhr zu einer Mahnwache unter dem Motto „Solidarität mit Flüchtlingen statt Ausgrenzung!“. Die Mahnwache wird im Köpenicker Allendegebiet 2 in der Alfred-Randt-Straße 19 stattfinden, wo für Dezember die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in Containerbauweise geplant ist, das erste von 6 Wohncontainerdörfern in Berlin. Diese Containerlösung und den Standort an dieser Stelle kann man kritisch sehen, aber das darf nicht von vornherein zu einer Ausgrenzung der Flüchtlinge führen, die dort einziehen werden.

Für Samstag wird auf den Facebook-Seiten „Nein zum Heim in Köpenick“ und „Nein zum Containerdorf in Allende 2“ mobilisiert zu einer Bürgerdemo, wo sich die Gegner der Flüchtlingsunterkunft um 16 Uhr vor dem Standort der künftigen Unterkunft versammeln wollen. Auf den Facebook-Seiten findet keine klare Abgrenzung zu organisierten Neonazis und rassistischen Einstellungen statt, sodass solche Mobilisierungen eine Plattform für rassistische Vorurteile bieten. Vielmehr solidarisieren sich diese beiden Seiten sogar mit anderen Berliner Initiativen, die eindeutig rechtsextrem beeinflusst sind.

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick sagt dazu: „So sehr wir die Besorgnisse von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Allendegebiet und ihre Kritik an der Entscheidung von Senat und Landesamt für Gesundheit und Soziales zur Errichtung von Containersiedlungen und die mangelnde Einbeziehung der Bezirke und der Anwohnerinnen und Anwohner teilen, der Bezirk war bisher und wird weiter für eine Willkommenskultur eintreten und sich dafür engagieren, den Flüchtlingen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und sie nicht auszugrenzen.“
 
Darum rufen wir auf, sich an der Mahnwache für die Flüchtlinge zu beteiligen und nicht an der Demonstration gegen sie, denn Treptow-Köpenick ist ein weltoffener und toleranter Bezirk.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure des Bezirks Treptow-Köpenick. 

Die Sprecher des Bündnisses

Hans Erxleben und Nico Schmolke 


4. Mai 2014 - 16 Uhr - Salvador-Allende-Straße/ Wendenschloßstraße

Kundgebung gegen den Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Treptow-Köpenick!

Die antifaschistische Jugendinitiative Uffmucken ruft gemeinsam mit Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick, DIE LINKE Treptow-Köpenick, Jusos Treptow-Köpenick, Flüchtlingsrat Berlin e.V., Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V., VVN-BdA Köpenick e.V. sowie Antifaschistischem Bündnis Südost weiterhin zur Kundgebung gegen den rassistisch motivierten Brandanschlag auf die von Geflüchteten bewohnte Unterkunft "Salvador-Allende-Haus" im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick auf.

Eine Vertreterin von Uffmucken erklärt: "Wir solidarisieren uns mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft und wehren uns massiv gegen die Bestrebungen einiger Rassistinnen und Rassisten, die Bevölkerung gegen Geflüchtete aufzuhetzen, die vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Not geflohen sind. Wie gefährlich der alltägliche Rassismus ist, hat der Brandanschlag ja gezeigt. Da wird bewusst in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen."

Unterdessen hat die rassistische "Bürgerinitiative" ihren als "Spaziergang" getarnten Aufmarsch auf einen späteren Tag verschoben. Über einen neuerlichen Versuch der rassistischen Gruppierung, im Allende-Viertel in Treptow-Köpenick zu demonstrieren wird die antifaschistische Jugendinitiative Uffmucken zu gegebener Zeit informieren.

4. Mai | 16 Uhr
Salvador-Allende-Straße/ Wendenschloßstraße
Kundgebung gegen den Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Treptow-Köpenick!


PRESSEMITTEILUNG 
Berlin, 29.04.2014


10. Fest für Demokratie und Toleranz - gegen Angsträume in Schöneweide am 24. Mai 2014


Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick und der Bezirksbürgermeister Oliver Igel laden alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks herzlich zum „10. Fest für Demokratie und Toleranz - gegen Angsträume“ am Bahnhof Schöneweide auf dem Michael-Brückner-Platz und in der Schnellerstraße ein. Am 24. Mai 2014 wird von 13 bis 20 Uhr mit einem bunten Fest gezeigt, dass der Bezirk vielfältig und lebendig ist. Eröffnet wird die Veranstaltung von allen drei Bürgermeister_innen, die in den vergangenen 10 Jahren die Schirmherrschaft übernommen haben – Klaus Ulbricht, Gabriele Schöttler und Oliver Igel.


Über 40 Vereine, Initiativen, Parteien und Unternehmen, die sich für Demokratie und Toleranz im Bezirk einsetzen, werden sich und ihre Arbeit an Ständen präsentieren. Auf zwei Bühnen werden Bands, Musiker und Musikerinnen und Tanzgruppen (Line Dance) für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. 


Es treten ca. 15 Bands auf, u.a.: Big Band der HTW, Zargenbruch, Flashback Monkeys, Equal Nuts, Radiokind, Orchesture Miniture in the Park, zehnVORsieben, Extone, Die Pantalons, Leona Heine, Jean-Luc Dancy und Lust'n Love.

Eine Halfpipe des Mellowparks, eine Hüpfburg, Aktionen für Kinder und Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten aus anderen Teilen der Welt machen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie. Auf einem Fußballfeld, das durch die AOK gesponsert wird, stehen Spieler des FC-Union bereit für „Bolzen ohne Nazis“. Die Städträt_innen werden Bürgersprechstunden auf einem, roten Sofa anbieten und sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen.


In Schöneweide sind Migrant_innen, Alternative, Homosexuelle oder Menschen mit Behinderungen immer wieder Pöbeleien und Angriffen ausgesetzt. Insbesondere der S-Bahnhof und seine Umgebung haben sich zum Angstraum entwickelt, in den sich viele Menschen nur ungern wagen. Schöneweide ist heutzutage nicht mehr Schwerpunkt rechter Gewalt, hat sich aber zum Aktions- und Rückzugsraum für Neonazis aus ganz Berlin entwickelt. Gegen diese Entwicklung sind zivilgesellschaftliche Initiativen aktiv. Gemeinsam im Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick veranstalten sie das Fest für Demokratie, um dem „Angstraum“ Schöneweide eine bunte, solidarische und demokratische Gesellschaft gegenüberzustellen, die es nicht duldet, dass Schöneweide durch Neonazis und Rassismus geprägt wird.


Das Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure des Bezirks Treptow-Köpenick. Mehr Informationen über das Bündnis finden Sie unter www.demokratie-tk.de.


Weitere Informationen: Kati Becker und Gabi Bofinger, Bündnis für Demokratie und Toleranz, E-Mail: zfdtk(at)t-online(dot)de, Tel.: 030 – 65 48 72 93


Stellungnahme des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick 

Endgültig Licht aus beim Henker

Mit Genugtuung nehmen wir das heutige Urteil des Landgerichts zur ordentlichen Kündigung der Kneipe „Zum Henker“ per 15. Februar zur Kenntnis. 5 Jahre Protest gegen diesen überregionalen rechtsextremen Szenetreff waren nicht umsonst. Dieses öffentliche Ärgernis hat nun ein Ende, der lange Atem aller Bündnis-Akteure, die von Anfang an auf die enormen Schäden für die Zivilgesellschaft seitens dieses Kristallisationspunktes der rechten Szene Berlins aufmerksam gemacht haben, hat sich ausgezahlt. Eine solche rechte Anlauf- und Vernetzungsstelle, betrieben von einem vorbestraften Rechtsextremisten, verschwindet nicht von allein. Da gab es viele Protest-Aktivitäten, unterstützt von demokratischen Parteien, dem Bezirksamtes, der BVV, Antifagruppen, dem Bündnis Uffmucken, der MBR, bis zu hin zu Demonstrationen, wenn man nur an jene vom 30. April 2013 erinnert, wo sich 4000 Menschen unter dem Motto „Zum Henker mit dem Henker“ zusammenfanden. Der letzte Gast im Henker wird, wenn die Betreiber nun nicht freiwillig das Feld räumen, der Gerichtsvollzieher sein, der zur Zwangsvollstreckung des Räumungsurteils kommt. Wer sich zur Heimstatt solcher verbotenen Organisationen wie Frontbann 24 oder der Hilfsorganisation für nationale Gefangene macht, der richtet sich letztendlich selbst.

Hans Erxleben

Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick

Hintergrund:
Berliner Zeitung: Nazi-Kneipe "Zum Henker" muss geräumt werden

 


Das Netzwerk „Refugees Welcome in Treptow-Köpenick“ stellt sich vor! Neue Webseite zur Information für geflüchtete Menschen und Anwohner*innen im Bezirk

Unter willkommenintk.de ist die neue Webseite des Netzwerks „Refugees Welcome in Treptow-Köpenick“ erreichbar, die neben Informationen über Gemeinschaftsunterkünfte für Anwohner*innen im Bezirk auch Unterstützung für geflüchtete Menschen und Asylbewerber*innen bietet.

Das Netzwerk möchte sich nicht nur austauschen, sondern auch

Informationen für Interessierte und Anwohner*innen zum Thema zusammenstellen,
Unterstützungsangebote für ehrenamtliche Unterstützer*innen koordinieren,
nützliche Informationen für geflüchtete Menschen (hinsichtlich Rechtslage, Beratungsstellen,                       ärztlicher Versorgung, Unterstützungsangeboten) bereitstellen und
auf Verbesserungen der Lebenssituation von Geflüchteten vor Ort hinwirken.
 
Postkarten des Netzwerks können im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) abgeholt werden (Besuchsadresse: Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf Schöneweide).

Nachfragen und Kritik richten Sie bitte an info(at)willkommenintk(dot)de

Gemeinsam treten wir gegen Rassismus und für ein vielfältiges Miteinander in unserem Bezirk ein!
 
Netzwerk 'Refugees Welcome Treptow-Köpenick'
 

Treptow-Köpenick heißt geflüchtete Menschen Willkommen!
Refugees welcome in Treptow-Köpenick!

Seit 2012 eröffnen in Berlin mehr Gemeinschafts- und Notunterkünfte für Asylbegehrende und geflüchtete Menschen. Neben der Sorge vor einer Verschlechterung der Wohnqualität haben viele Bürgerinnen und Bürger aber auch Interesse, mehr über die Situation derjenigen zu erfahren, die in den Gemeinschafts- und Notunterkünften untergebracht werden. Einige dieser Fragen können an dieser Stelle beantwortet werden. 

Download der Publikation Häufig gestellte Fragen zu den Gemeinschafts- und Notunterkünften für Asylbegehrende und geflüchtete Menschen


Pressemitteilung: Konstituierende Sitzung des Berliner Beirats für Schöneweide

Am 17. Juni 2013 wurde auf Initiative von Senatorin Dilek Kolat, Staatssekretärin Barbara Loth und dem Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick Oliver Igel ein Berliner Beirat für Schöneweide gegründet. Dieser hat das Ziel neue Ebenen und Akteure in die Auseinandersetzung um Rechtsextremismus in Schöneweide einzubeziehen.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel sagt dazu “Ich freue mich sehr, dass wir den Kampf gegen Rechtsextremismus nun auf eine neue Stufe heben und damit die bereits bestehenden Initiativen und Projekte in ihrer Arbeit für Vielfalt und Demokratie unterstützen.“

An der konstituierenden Sitzung nahmen neben der Landesebene auch die Bezirkstadträt_innen, Vertreter_innen der BVV, der Verwaltung des Bezirks Treptow-Köpenick, Vertreter wirtschaftlicher und kirchlicher Interessen sowie Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin und des Zentrums für Demokratie Treptow-Köpenick teil. Es wurden Handlungsfelder erarbeitet, in denen das Gremium tätig werden will und erste Arbeitsschritte besprochen. So wird zukünftig auf Gewerbetreibende und Wohnungswirtschaft zugegangen, der Angstraum Schöneweide soll durch Aktivitäten aufgebrochen werden, und es sollen weiterhin deutlich sichtbare Zeichen für Demokratie
gesetzt werden.

Für Nachfragen stehen Ihnen Kati Becker und Yves Müller vom Zentrum für Demokratie zur Verfügung.


Infoblatt zu Aktivitäten gegen Rechtsextremismus in Johannisthal und Schöneweide

 

In den Ortsteilen Schöneweide und Johannisthal gibt es seit vielen Jahren ein Problem mit Rechtsextremsimus. In beiden Ortsteilen war eine rechte Szene in den vergangenen 20 Jahren aktiv. Während es in Johannisthal ruhiger geworden ist, konzentrieren sich in Niederschöneweide rechte Kneipen, Läden und Wohngemeinschaften, die

mit ihrer Präsenz, Einschüchterungsversuchen und Angriffen dazu beitragen, dass verschiedene Menschen Angst haben sich in Schöneweide und Johannisthal aufzuhalten.


Dieses Faltblatt gibt Hinweise, wo Sie Informationen rund ums Thema Rechtsextremismus finden und welche Ansprechpartner es im Bezirk und in Berlin gibt, die erste Hilfestellungen geben können.

 

Download des Infoblatts hier